Kleiner Ärger – Hohe Kosten – Die Firmenrechtsschutz hilft

Die KS AUXILIA informierte über einen erneuten Schadenfall in der Firmen Rechtsschutz Versicherung und dass auch eine vermeintlich „normale“ Kündigung zu erheblichen Aufwendungen führen kann.

Arbeitgeber zu sein, ist keine leichte Aufgabe.
Es kommt leider auch vor, das man sich von einem Arbeitnehmer trennen muss.
Sofern triftige Gründe vorliegen, erscheint eine Kündigung einfach und problemlos.

Ein Zahnarzt beschäftigt mehrere Angestellte.
Zwischen dem Allgemeinmediziner und seinen Angestellten wird das Arbeitsklima immer kühler. Irgendwann kommt dem Arzt zu Ohren, dass sie in Gegenwart von Patienten über ihn und seine Praxis lästert und u.a. seine Kompetenz in Zweifel zieht.
Als sich die betroffene Angestellte ungeniert an Briefmarken der Arzt-Praxis im Wert von 2,75 Euro bedient, platzt dem niedergelassene Arzt der Kragen. Hierraufhin spricht er seiner Zahnarzthelferin fristlos die Kündigung aus. Aufgrund der unsicheren Rechtslage kündigt er zusätzlich ordentlich.
Sie verdient rund 2.500,- Euro im Monat.

Die Zahnarzthelferin erhebt Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht. Sie ist der Meinung, dass sowohl die außerordentliche als auch die ordentliche Kündigung mangels Kündigungsgründe unwirksam seien.
Eine gütige Einigung der Parteien scheitert. Das Arbeitsgericht entscheidet: Die ordentliche Kündigung ist wirksam, da Ihr Kunde keinen Kündigungsgrund braucht.
Hintergrund ist, dass die Arztpraxis nicht mehr als 10 Arbeitnehmer hat und das Kündigungsschutzgesetz demnach nicht anzuwenden ist.

Gleichwohl ist das Gericht der Meinung, dass die außerordentliche Kündigung nicht ausreichend begründet wurde. Sie ist deshalb unwirksam.

Im Folgenden geht der niedergelassene Arzt in Berufung. Er ist sich – in Abstimmung mit seinem Rechtsbeistand – sicher, dass die Urteilsfindung des Gerichts fehlerhaft ist.
Das Gericht hätte ihm einen Hinweis erteilen müssen, daß er für den Diebstahl der Briefmarken Zeugen benennen könne.
Vor dem Landesarbeitsgericht einigen sich die Parteien auf eine Abfindung. Keine Einigung wird bei der Frage erzielt, wer die Kosten für die Berufung tragen muss.
Das Gericht entscheidet, daß der klagende Arzt zahlen muss. Er hätte die Revision trotz seiner Zeugen wahrscheinlich verloren.

Dank einer rechtzeitig abgeschlossenen Rechtsschutz Police, konnte die Auxilia Rechtsschutz – in einem ähnlich gelagerten Fall – ihrem Kunden helfen.
Für die erste Instanz fielen Anwalts- und Gerichtskosten in Höhe von 1.415,50 € an. Die zweite Instanz schlug mit 2.418,06 € zu Buche.
Zudem mußte der Arzt die Anwaltsgebühren der Gegenpartei für die 2. Instanz erstatten, also zusätzlich 1.886,86 €.

Insgesamt beliefen sich die Prozeßkosten auf 5.720,42 Euro. Dank einer zuvor abgeschlossenen Rechtsschutz für Unternehmen entstand auf seiten des Zahnarztes ausschließlich eine Kostenbelastung von
250 Eur, den Rest der Rechtskosten in Höhe von 5.470,42 € übernahm seine Rechtsschutzversicherung .

Die Leistungsart Arbeits-Rechtsschutz bei Geschäftskunden ist im Rechtsschutz für Unternehmen enthalten.

Interessante weiterführende Informationen zum Rechtsschutz für Heilberufe inklusive eines Rechtsschutzvergleiches für Heilberufe zeigt Ihnen Absicherungsmöglichkeiten für Ihr Unternehmen auf.

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